Cloud Mining – welcher Anbieter rockt?

Bitcoins – oder generell Cryptocoins – können oft „gemined“ werden, das heißt, unter Einsatz von Rechenleistung werden Aufgaben gelöst, Blocks erzeugt und das jeweilige Netzwerk gesichert. Im Proof of Work Context werden so auch neue Coins erzeugt. Bei Bitcoin wird alle zwei Wochen die Schwierigkeit angepasst, die die Aufgaben darstellen, so dass ca. alle 10 Minuten ein Block erzeugt wird.

Für jeden Block gibt es als Belohnung ein paar neue Bitcoins plus die Transaktionsgebühren. Für „normale“ User rentiert sich Bitcoin Mining allerdings nicht mehr: die Stromkosten sind schlicht zu hoch, und Bitcoin benötigt spezielle ASIC Miner. Andere Coins, wie Monero (XMR) sind „ASIC Secure“ – sie können nicht rentable mit spezieller Hardware erzeugt werden, sondern werden mit normalen PCs gemined.

Geschäftsidee

Auch hier rentiert es sich kaum – und vor allem nicht allein. Das ist der Punkt, an dem Cloud Mining ins Spiel kommt. Beim Cloud Mining mietet man sich Hardware, die möglichst kosteneffizient neue Coins erzeugt. Laut verschiedener Meinungen im Internet, ist die Geschäftsidee folgende: Anbieter X baut ein Rechenzentrum auf, vermietet die eine Hälfte und mined mit der anderen Hälfte selbst neue Coins. Die Vermietung, meist gegen stabilere Währungen, dient zur schnellen Liquidierung, wohingegen das mining zur langfristigen Gewinnsteigerung dient. Die Miete ist also quasi für die laufenden Kosten und die Hardware, der Rest für den Wohlstand der Anbieter.

Die Anbieter

ich habe aktuell drei verschiedene CloudMining Anbieter angetestet und möchte sie euch kurz vorstellen:

Genesis-Mining

BTC Miningauswahl

Genesis-Mining Bietet aktuell 6 verschiedene Mining-Optionen an: Bitcoin, Dash, Ethereum, Litecoin, Monero und ZCash. Dies Hauptkategorien unterscheiden sich prinzipiell im eingesetzten Algorithmus- und wahrscheinlich auch in der verwendeten Hardware. Die Preise reichen von 30-13000$ – je nach gewünschter Power, die Stufen sind meist so im 20-30$ Bereich angesiedelt. Die einzelnen MiningVarianten sind nicht immer erhältlich. Außerdem kann man sich bei den Algorithmen für verschiedene Coins entscheiden. Meine Empfehlung ist hier jedoch die größeren Coins zu wählen und möglichst nur einen Algorithmus zu nutzen. Das sammeln der Mindestauszahlungsmengen kann sich ansonsten über einige Wochen hinziehen. Die Bezahlung erfolgt über BTC oder Kreditkarte – hier werden jedoch Gebühren fällig, wenn man weniger als 100€ ausgibt. Das Referral Programm bietet 2,5% Bonus Power pro neuem Kunden. Der Promocode ist: STl86F – https://www.genesis-mining.com/a/1423407 – ich habe meine ersten Auszahlungen bereits erhalten, bin aber noch weit von der Amortisierung entfernt!

 

AuroraMine

 

AuroraMine.com bietet direkt bei der Registrierung 100GH/s als Bonus an! Auch wenn man sich nicht für Cloud Mining interessiert, kann man sowas mitnehmen. Mit diesen 100GH/s Bitcoin Mining Power kommt man auf ca. 0,10$ pro Tag. Kostenlos. Investiert man hingegen 20$, so erhöht sich die tägliche Ausbeute auf ca. 2,10$ – womit man nach ca. 10 Tagen seinen Einsatz wieder drin hat. Auszahlungen können ab ca. 1,30$ beantragt werden. Die Mindest-Investitionssumme, die über die anfänglich geschenkten 100 GH/s hinausgeht, beträgt 4,98$ – und gibt dann ca. 500 zusätliche GH/s.

Das Referral Programm: https://www.auroramine.com/?ref=95766 bietet 6% der MiningPower für den Werbetreibenden – ihr könnt mich also allein durch eine Registration unterstützen!

BitcoinInvest

bitcoinvest

BitcoinInvest.de offeriert ebenfalls kostenlose MiningPower für eine einfache Registration, warnt aber gleich, dass man diese verliert, wenn man nicht innerhalb von 30 Tagen nachlegt. Das erzeugt natürlich ein wenig Druck, allerdings kann man die MiningPower relativ günstig erwerben. 15 MiningPower gibt es zum Start, und 20 weitere kosten 4,80$. Mit 35 gekauften MiningPower – für 8,40$ – kann man schon eine ReinvestOption ziehen: alle 7 Tage 100% reinvest führt zu einem weiteren Punkt Mining Power pro Woche – und dann startet ein Zinseszinseffekt, der natürlich nicht zu vernachlässigen ist.  Das Reverral Programm https://www.bitcoinvest.de/?refer=5394 bietet 5% Provision für den Werber.

Fazit

Die MiningDienste sind ein wenig dubios, scheinen aber allesamt zufriedenstellend auszubezahlen. Die Meinungen im Internet sind unterschiedlich, und auch ich habe noch keine Amortisierung erfahren. Sobald ich bei einem Service mehr raus habe, als ich reingesteckt habe, werde ich das natürlich hier berichten. Die kostenlosen Bonusprogramme empfehle ich jedoch allesamt!

bonpay – Finanzielle Freiheit in der Blockchain

Global blockchain solution for financial freedom

Bonbay verspricht eine Lösung für finanzielle Freiheit auf Blockchain-Basis zu sein. Durch eine frei herunterladbare App für Android und IOS soll es ab 2018 möglich sein, schnell, einfach und unkompliziert verschiedene Cryptowährungen zu bezahlen zu verwenden. Mit dieser Idee steht bonbay nicht allein da – und die ersten sind sie auch nicht. Der Markt ist jedoch noch lange nicht gedeckt, und es sind lediglich 2 von 3 Konkurrenten ebenfalls mit einer prepaid Debit Card am Start.

Bonbay verlangt aktuell zwischen 1 und 2 Prozent an Gebühren um zwischen den Währungen wechseln zu können. Sobald das DLN (Decentralised Liquidity Network) läuft, soll diese Gebühr allerdings wegfallen. Der User bekommt als Belohnun 0.15% auf alle Umsätze, die er mit der Karte macht. Zudem kann sich jeder User seinen Account anpassen, und so Ausgabelimits, tägliche Limits oder Einzahlungsbedingungen verändern.

Vergleich mit ähnlichen Systemen

Bonbay vergleicht sich mit Xapo/Wirex, TenX/Centra und Monaco/Tokencard. Während ich bei den ExchangeRates nicht weiss, wie es bei Monaco oder TenX steht, meine ich, dass die FX Fee bei TenX 0% ist. Die bonbay Card ist mit einem unlimitierten Ausgabevolumen gekennzeichnet, inwieweit das alltagstauglich ist, sei dahingestellt.

Alle Systeme, kann man mit Cryptos auffüllen, lediglich bonbay scheint aktuell eine Einzahlung via PayPal bzw. Bankeinzug zu ermöglichen. Das würde die Karte tatsächlich praktischer machen als die anderen – und so vielleicht zu einer größeren Akzeptanz beitragen.

Die Karten möchten Cryptos überall verwendbar machen – hier stellt bonbay keine Ausnahme dar.

Zeitliche Abläufe

  • Januar 2016: bonbay Service Gründung
  • März 2016: Marktanalyse
  • April 2016: Gespräche mit Behörden und Anwälten
  • Juni 2016: Öffnung der Benutzerkonten im Bezahlsystem
  • November 2016: Webseitenstart
  • Januar 2017: erste private Investments
  • März 2017: Partnerschaft für die Kartenausgabe unterzeichnet
  • April 2017: Betatest des persönlichen Kontos
  • Juni 2017: Benutzer können sich anmelden
  • Juli 2017: Debit Card bzw. Virtual Card testing.
  • Oktover 2017: Initial Token Sale Event

Initial Token Sale

der ITO bzw ICO findet im Oktober statt und soll noch mal ein bisschen Geld in die Kasse spülen um das System wachsen zu lassen, und die weitere Entwicklung zu finanzieren. 51% der Token werden im ICO verkauft (BON Token), wobei 500 Token ein ETH kosten werden. 34% der Token bleiben für weitere Entwicklung, Verbesserung usw. und 15% werden auf Team, early Investors und Berater aufgeteilt. In den ersten 24 Stunden gibt es 20% Bonus Token, an den Tagen 2-3 gibt es noch 15%  und 4-7 gibt 10% Bonus. In der zweiten Woche gibt es immerhin noch 5% Bonus

Token Holder Rewards – Belohnung fürs Halten

0.65% Umsatzbeteiligung an der BON Karte gibt es als BON Token – bei TenX gibt es hier 0.5% – zuerst halbjährlich, dann monatlich. Zusätzlich erhält man 0.15% auf den eigenen Umsatz – bei TenX gibt es nur 0.1%

Whitepaper

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