Open Source · AGPL-3.0 · WebRTC · v0.6.0 · Kostenlos

Auffi

Bildschirm teilen wie TeamViewer — nur offen.

Spontane Bildschirmhilfe ohne Account: Code generieren, Code durchgeben, Helfer öffnet den Browser auf auffi.app. Verbindung läuft Peer-to-Peer, Ende-zu-Ende DTLS-SRTP-verschlüsselt — das Backend sieht zu keinem Zeitpunkt Bildschirminhalte, Mausklicks oder Dateien.

Früher bekannt als Screenie — gleicher Funktionsumfang, neuer Name und neue Domain.

E2E

DTLS-SRTP

Ende-zu-Ende verschlüsselt

9

Stellen Code

Kein Konto, kein Login

P2P

WebRTC

Backend sieht keine Inhalte

AGPL

Lizenz

Open Source, kostenlos

So funktioniert es

Drei Schritte, kein Account, keine Installation für den Helfer.

1

Sharer startet die Desktop-App

Der Hilfesuchende lädt die Auffi-App (Linux .deb/.rpm/AppImage, Windows .exe — auch portabel). Beim Start erscheint ein 9-stelliger Code.

2

Code an den Helfer geben

Per Telefon, Chat oder Mail — beliebig. Der Code lebt 10 Minuten und wird nach 5 Fehlversuchen verworfen.

3

Helfer öffnet den Browser

Auf auffi.app oder der eigenen Instanz. Code eintippen, Sharer bestätigt — Verbindung steht.

Funktionen

Bildschirm teilen

Vollbild oder einzelner Monitor via WebRTC. DTLS-SRTP-verschlüsselt — Pixel laufen P2P zwischen Sharer und Viewer.

Maus & Tastatur

Der Helfer steuert vom Browser aus Maus und Tastatur des Hilfesuchenden — nach aktiver Bestätigung im Sharer.

Dateitransfer

Bidirektional, per Drag-and-Drop. Läuft über den WebRTC DataChannel — kein Umweg über Cloud-Storage.

Code statt Konto

9-stelliger Einmal-Code, gültig 10 Minuten oder bis 5 Fehlversuche. Keine Registrierung, keine Mailverifizierung, kein Passwort.

Aktive Bestätigung

Im anonymen Code-Modus muss jede Verbindung vom Sharer bestätigt werden — kein Auto-Accept. Wer wiederkehrenden Zugriff braucht, koppelt Geräte optional im Account-Modus für unbeaufsichtigten Zugriff.

Natives Wayland

Bildschirmaufnahme via PipeWire/GStreamer auf Plasma 6 und GNOME 47 — plus klassisches X11. Unter Windows startet Auffi auch ohne Installation als portable .exe.

STUN + TURN

Funktioniert auch hinter CGNAT und restriktiven Firewalls. Bei NAT-Problemen Fallback über coturn — weiterhin Ende-zu-Ende-verschlüsselt.

DSGVO-konform

Keine IPs im Klartext gespeichert (nur Prefix wie 84.xxx im Bestätigungsdialog), keine Tracker, kein Logging von Inhalten oder Eingaben.

Backend sieht nichts

Der Signaling-Server vermittelt nur den initialen Handshake (SDP/ICE). Bildschirm, Maus und Dateien laufen P2P — niemals durchs Backend.

Architektur

Pixel und Eingaben laufen direkt zwischen Sharer und Viewer. Das Backend vermittelt nur den initialen WebSocket-Handshake.

┌─────────────────┐                       ┌──────────────────┐
│  Sharer (Tauri) │◄────────P2P──────────►│ Viewer (Browser) │
│  Rust + WebView │  WebRTC (DTLS-SRTP)   │ Vanilla TS       │
└────────┬────────┘                       └────────┬─────────┘
         │           Signaling (WSS)               │
         └─────────────┐         ┌─────────────────┘
                       ▼         ▼
                ┌─────────────────────┐
                │  Backend (Node.js)  │   ─┐
                │  - Code-Generator   │    │
                │  - WebSocket-Relay  │    │  Docker Compose
                └─────────────────────┘    │  (selbst hostbar)
                                           │
                ┌─────────────────────┐    │
                │ coturn (TURN/STUN)  │   ─┘
                │ Fallback bei NAT    │
                └─────────────────────┘

Auffi sieht nichts. Sendet nichts an Dritte. Speichert nichts auf Servern.

WebRTC-Streams sind DTLS-SRTP-verschlüsselt — auch wenn die Verbindung über den TURN-Server geht. Das Signaling-Backend sieht nur den SDP/ICE-Handshake, nie Pixel oder Eingaben.

Im Bestätigungsdialog erscheint nur das IP-Prefix (z. B. 84.xxx), nie die volle IP — und es wird auch nirgends im Klartext gespeichert. Keine Cookies, keine Tracker, kein Account.

Auffi auf deinem Server

Auffi ist Open Source unter AGPL-3.0 — du kannst es eigenständig auf deinem Server betreiben (Docker Compose, eigene Domain, eigener TURN-Server). Wir betreiben das auch gerne für dich: dedizierte Instanz auf deiner Subdomain, Wartung, Updates und Backup inklusive. Trag dich für ein unverbindliches Gespräch ein — Antwort innerhalb von 1–2 Tagen.

Geplante Nutzerzahl (optional)

Öffnet dein E-Mail-Programm mit vorausgefüllter Nachricht an projekt@phash.de

Auftragsentwicklung

Etwas Anderes? Wir bauen das.

Auffi ist nicht der einzige Schraubendreher. Wenn dir die vorhandene App fast passt, aber an einer Stelle eben nicht — oder wenn du ein ganz anderes WebRTC-Tool brauchst — entwickle ich dir das nach deinen Anforderungen. Ende-zu-Ende-verschlüsselt, DSGVO-konform, ohne Cloud-Zwang. Tauri / Rust für Desktop, Web-Frontend für Browser-Clients.

Eingebettet in deine App

Auffi als Modul in eine bestehende Web-Applikation integrieren — Single-Sign-on, eigene UI, eigenes Rollensystem. Helpdesk-, Schulungs- oder Beratungs-Plattformen.

White-Label-Variante

Eigene Domain, eigenes Branding, eigene Mail-Vorlagen. Telemedizin-Sitzungen, Kunden-Onboarding, Remote-Beratung — mit dem gleichen P2P-Sicherheitsmodell.

Anderes WebRTC-Tool

Audio-/Video-Beratung, Live-Schulungen, Telemedizin-Plattform, Remote-Inspection für Geräte — Tauri / Rust für Desktop, Web-Frontend für Browser-Clients.

Klingt nach deinem Vorhaben?

Erstgespräch kostenlos, Antwort innerhalb 1–2 Tagen.

Technische Details

Sharer (Desktop)Tauri 2 · Rust 1.84+ · webrtc-rs (libwebrtc)
Viewer (Browser)Vite · TypeScript · Vanilla — kein Framework-Overhead
Backend (Signaling)Node.js 22 · Fastify 5 · WebSocket-Relay
TURN/STUNcoturn — HMAC-Credentials mit ≤1h TTL
Reverse ProxyCaddy — TLS via Let's Encrypt
DeploymentDocker Compose, getestet auf IONOS VPS
LizenzAGPL-3.0
Quellcodegithub.com/phash/auffi

Häufige Fragen

Was Auffi technisch macht, was wir betreiben, was wir für dich anpassen können.

Ist Auffi kostenlos?

Ja, Auffi ist Open Source unter der AGPL-3.0-Lizenz und kostenlos nutzbar. Eine Referenzinstanz steht unter auffi.app zur Verfügung; alternativ lässt sich Auffi via Docker Compose komplett selbst hosten.

Sieht das Backend Bildschirminhalte oder Eingaben?

Nein. Das Signaling-Backend vermittelt nur den initialen WebRTC-Handshake (SDP/ICE). Bildschirm-Stream, Maus- und Tastatur-Events sowie Dateien laufen Peer-to-Peer zwischen Sharer und Viewer — Ende-zu-Ende DTLS-SRTP-verschlüsselt. Auch bei TURN-Fallback bleibt die Verschlüsselung intakt.

Ist Auffi DSGVO-konform?

Ja. Es werden keine vollständigen IP-Adressen gespeichert (nur das Prefix wie 84.xxx erscheint im Bestätigungsdialog), keine Cookies gesetzt, keine Tracker eingebunden und keine Inhalte protokolliert. Codes verfallen automatisch nach 10 Minuten oder 5 Fehlversuchen.

Auf welchen Plattformen läuft Auffi?

Die Sharer-App basiert auf Tauri 2 und läuft auf Linux (X11 sowie nativ Wayland via PipeWire/GStreamer auf Plasma 6 und GNOME 47, multi-Monitor) und auf Windows 10/11 — dort auch ohne Installation als portable .exe. Der Viewer öffnet sich in jedem modernen Browser mit WebRTC-Unterstützung — kein Download und kein Account nötig.

Gibt es Auffi auch für macOS?

Die Sharer-Desktop-App ist aktuell für Linux und Windows verfügbar. Da die Code-Basis auf Tauri 2 / Rust beruht, ist ein macOS-Build technisch möglich — der Bedarf wird über GitHub-Issues gesammelt. Der Viewer im Browser läuft plattformübergreifend, auch auf macOS und mobilen Endgeräten.

Kann ich Auffi selbst hosten?

Ja. Backend, coturn (TURN/STUN) und Caddy als Reverse Proxy laufen als Docker-Compose-Stack auf einem eigenen Server. Eine ausführliche Anleitung liegt im ops-Verzeichnis des Repositories. Für eine dedizierte gehostete Instanz auf eigener Subdomain steht das Anfrageformular weiter oben zur Verfügung.

Kann phash.de eine Variante oder ein komplett anderes WebRTC-Tool für mich entwickeln?

Ja. Auffi ist eines mehrerer WebRTC- und Tauri-Projekte. Häufige Auftrags-Varianten: eingebettetes Screen-Sharing in eine bestehende Web-App, ein Helpdesk-Modul mit Ticketing, ein White-Label-Tool unter eigener Domain, oder eine komplett andere WebRTC-Anwendung wie Audio-/Video-Beratung, Telemedizin oder Schulungs-Plattformen. Anfragen per E-Mail an projekt@phash.de oder über das Kontaktformular auf phash.de.

Hieß Auffi nicht früher Screenie?

Ja. Das Projekt wurde 2026 von Screenie zu Auffi umbenannt und ist jetzt unter auffi.app sowie github.com/phash/auffi erreichbar. Funktionsumfang, Architektur und Lizenz sind unverändert.

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Kostenlos. Quelloffen. Heute schon einsatzbereit.

Auffi steht unter AGPL-3.0-Lizenz. Lade es dir herunter, nutze die Referenzinstanz auf auffi.app oder hoste es selbst. Pull Requests willkommen.